| 6. Hunsrücker Naturfototage 2009 |
| Montag, 16 Februar 2009 | ||
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Letztes Wochenende (13.-15. Februar 2009) sind Andrea und ich in den Hunsrück gefahren und haben an den 6. Hunsrücker Naturfototagen teilgenommen. Eine fast familiäre Veranstaltung (ca. 150 Teilnehmer), die sich für uns voll gelohnt hat. Die Naturfototage wurden von dem GDT-Fotografen Hans-Martin Braun und seiner Familie sehr gut organisiert und fanden in Niederwörresbach statt. Wir haben in der Zehntscheune , mitten im mittelalterlichen Ortskern von Herrstein , etwa 5 Minuten entfernt von Niederwörresbach übernachtet. Eine Unterkunft, die wir nur weiterempfehlen können. Das Frühstück neben dem Kamin in der Zehntscheune war ein Genuss! An den freien Vormittagen hat man auch genügend Zeit, um die Umgebung (u.a. Herrstein, Idar-Oberstein, Fischbach mit Kupferbergwerk, Wildenburg mit Wildfreigehege) auch fotografisch zu erkunden. Hier ist eine Auswahl unserer Aufnahmen . Die Naturfototage waren für uns ein toller Erfolg. Wir haben viele exzellente Vorträge mit tollen Aufnahmen gesehen. Es fällt schwer, hier einen Vortrag besonders hervorzuheben, aber wenn, dann ist es uns der Vortrag von Gisela Pölking, der Frau des bekannten Tierfotografen Fritz Pölking, besonders wert. Sie zeigte ausschließlich ihre Spezialität, Makroaufnahmen. Der Vortrag war gewürzt mit einer gesunden Mischung Selbstironie und auch einigen festen Seitenhieben auf die Fraktion der Ansitz- und Tarnzeltfotografen mit ihren "langen Tüten", zu denen ja auch ihr Mann gehörte. Einfach erfrischend! Der direkt anschließende Vortrag von Heinz Diehl, ebenfalls GDT-Mitglied, zum Neusiedlersee ist aber auch eine Erwähnung wert. Heinz Diehl ist ein Vertreter der "langen Tüten-Fotografen", aber perfektere Aufnahmen von der reichen Vogelwelt am Neusiedlersee habe ich bisher nicht gesehen. Einfach toll! Uns auch sehr gut gefallen haben zwei Reisefotografie-Vorträge, zum einen Britta Strack und Rainer Förster über Norwegen und zum anderen Harald Metzger über die Nationalparks im Südwesten der USA. Sicherlich auch deswegen, da wir eigene Reiseerinnerungen bei beiden Vorträgen auffrischen konnten. Aber dies ist nur eine persönliche Favoritenauswahl, wirklich alle Vorträge waren lohnend für Naturfotografen. Im Mittelpunkt aller Vorträge standen die Aufnahmen an sich, Bildgestaltung und das fotografische Auge, sowie am Rande noch einige Tips zum "Making of". Die Technik der eingesetzten Kameras und Objektive war nebensächlich, aber natürlich konnte man in diesem familiären Rahmen hinterher oder in den Pausen problemlos ein Schwätzchen mit den Vortragenden anfangen und hier seinen Wissensdurst stillen. So gab es auch keine Technik-Ausstellung irgendeines Herstellers, wie man sie von Photokina u.ä. kennt. Wir haben es nicht vermisst.
Alles in allem fanden wir die Veranstaltung sehr gelungen. Wenn wir 2010 Zeit haben, kommen wir wieder!
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